Mai 2013
Mi 1. Mai 20:15
Theater Marie
Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft
Uraufführung/Premiere
Fr 3. Mai 20:15
Theater Marie
Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft
Einführung 19:30
Sa 4. Mai 20:15
Theater Marie
Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft
So 5. Mai 10:30
Theater-Zmorge: Jugend und Werte
Mi 8. Mai 20:15
Buss-Küng
Mit Hebel am Tisch
Fr 10. Mai 20:15
Buss-Küng
Mit Hebel am Tisch
Sa 11. Mai 20:15
Buss-Küng
Mit Hebel am Tisch
Mi 15. Mai 20:15
Käppeli/Bodinek
Ohr isst mit
Derniere
Do 16. Mai 20:15
Werte in unmoralischen Zeiten
Fr 17. Mai 20:15
Theater Marie
Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft
anschliessend Publikumsgespräch
Sa 18. Mai 20:15
Theater Marie
Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft
Di 21. Mai 09:00
Beratungsstelle Theaterpädagogik FHNW
13. Schultheatertreffen
Mi 22. Mai 09:00
Beratungsstelle Theaterpädagogik FHNW
13. Schultheatertreffen
Fr 24. Mai 20:15
Jugendclub Theater Tuchlaube Aarau in Koorperation mit der Kantonsschule Baden
ALLES ODER NÜÜT?!
Première
Sa 25. Mai 20:15
Jugendclub Theater Tuchlaube Aarau in Koorperation mit der Kantonsschule Baden
ALLES ODER NÜÜT?!
Mo 27. Mai 09:00
Beratungsstelle Theaterpädagogik FHNW
13. Schultheatertreffen
Di 28. Mai 09:00
Beratungsstelle Theaterpädagogik FHNW
13. Schultheatertreffen
Mi 29. Mai 09:00
Beratungsstelle Theaterpädagogik FHNW
13. Schultheatertreffen
Do 30. Mai 20:15
Federlos Band
Konzert
Fr 31. Mai 20:15
Jugendclub Theater Tuchlaube Aarau in Koorperation mit der Kantonsschule Baden
ALLES ODER NÜÜT?!

Von der schleichenden Vanillisierung der Gesellschaft

Ein diskursives Musiktheater

Theater Marie

Einem Skandal auf der Spur? Oder doch nur dem ganz normalen Wahnsinn? Das Theater Marie, dessen neue Leitung nach dem Auftakt mit „Kino Marie“ in Suhr nun erstmals mit dem Theater Tuchlaube koproduziert, begibt sich mit seinem neuen Projekt ins Labyrinth der Wirklichkeit. Genauer gesagt: in die schillernde Welt der Lebensmittelindustrie und Aromaherstellung.
Vanillegeschmack ist allgegenwärtig. Kaum eine Süssspeise im Supermarktregal, die nicht mit Vanille als zusätzlichem Aromastoff versetzt wäre. Bereits Säuglinge bekommen mit Vanille angereicherte Babynahrung.
Und warum auch nicht? Der Vanille werden verschiedene medizinische Wirkungen zugeschrieben. Sie wirkt beruhigend auf die Nerven und ist gut gegen Müdigkeit, ja sie gilt als Aphrodisiakum. Nicht von ungefähr setzten die Konsumenten „Erdbeermund“, eine Erdbeerkonfitüre mit Vanillegeschmack, bei Migipedia durch. Die Social-Media-Plattform von Migros ermöglicht Kunden, bei der Entwicklung von neuen Produkten mitzuwirken, so jedenfalls die Marketingidee.
Doch halt: Vielleicht ist dies bereits ein Indiz dafür, dass wir süchtig sind nach der Droge Vanille, mit der uns die Industrie traktiert. Dies mutmassen jedenfalls Journalisten auf der Suche nach dem nächsten Lebensmittelskandal. Und ausserdem ist es ja gar keine echte Vanille, mit der beispielsweise „Erdbeermund“ hergestellt wird. Das wäre viel zu teuer angesichts des extrem knappen Rohstoffes. Was man uns vorsetzt, ist das chemisch hergestellte Vanillin, das nur noch entfernt an den geschmacklichen Reichtum von Vanille erinnert.
Anhand der Geschichte der Vanille und der Gegenüberstellung mit ihrem kleinen Bruder Vanillin unternehmen Pascal Nater und Michael Glatthard unter der Regie von Olivier Bachmann eine theatralisch-musikalische Reise zu den Ursprüngen der Lebensmittel-Veredelung. Sie präsentieren die Ergebnisse ihrer Interviews mit Raumbeduftern und Lebensmittelchemikern, mit Marketingexperten, stillenden Müttern und Gastrokritikern. Und kontern die journalistisch-dokumentarische Ebene mit Songs, fiktionalen Figuren und Szenen, die Raum geben für satirisch zugespitzte Überzeichnung, Behauptungen und Denkanstösse.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 17. Mai 2013 findet ein Publikumsgespräch mit den Künstlern und Christine Brugger, Inhaberin der Firma "AromaReich" (www.armomareich.ch) statt.

Mit: Pascal Nater, Michael Glatthard, Philippe Meyer.
Regie: Olivier Bachmann.
Musik: Pascal Nater.
Szenografie: Erik Noorlander.
Dramaturgie: Patric Bachmann.
Foto: Andreas Zimmermann.

Preise

30.- / 25.- / 20.- / 5.-

Öffentliche Aufführungen

Mi 1. Mai 20:15 Uraufführung/Premiere
Fr 3. Mai 20:15 Einführung 19:30
Sa 4. Mai 20:15
Fr 17. Mai 20:15 anschliessend Publikumsgespräch
Sa 18. Mai 20:15

Materialien

Artikel Glücklich Essen > www.theatermarie.ch