41 Stunden

KNPV

Kopp/Nauer/Praxmarer/Vittinghoff und Mudar Al Haggi

Wie kann man als politisch wache/r Theatermacher/in mit den Mitteln der Bühne von aktuellen kriegerischen Ereignissen erzählen? In „41 Stunden“ unternimmt eine Schweizer Theatergruppe zusammen mit einem syrischen Autor den Versuch, ein Stück über den Konflikt in Syrien zu inszenieren – und macht dabei eine existentielle Erfahrung.
Die beiden Schauspieler Priska Praxmarer und Philippe Nauer springen virtuos zwischen den Ebenen, erzählen von ihren gescheiterten Versuchen der Annäherung an ein erschütterndes Schicksal und spielen unvermittelt mit ihren Schaumstoffpuppen Pasternaks Geschichte nach, nur um im nächsten Moment via Skype mit dem Autor Mudar al Haggi über den weiteren Verlauf zu diskutieren. Das Stück wird zu einer zugleich amüsanten wie nachdenklich stimmenden Auseinandersetzung mit unserer eigenen Haltung gegenüber dem Unbegreiflichen.

Spiel: Philippe Nauer und Priska Praxmarer.
Regie: Dirk Vittinghoff.
Puppen: Priska Praxmarer.
Video: Moritz Praxmarer.
Grafik: Michael Epp.
Bühnenbau: Beni Küng.
Kostüme: Sibylla Walpen.
Produktionsleitung: Annette von Goumoëns.
Mit freundlicher Unterstützung von: Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung

ab
16

Preise

30.- / 25.- / 20.- / 5.-
90 min
Hochdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Do 30. März 20:15
Fr 31. März 20:15
Sa 1. April 20:15
> www.knpv.ch