Marie und Robert

Schauspiel in drei Akten von Paul Haller

Theater Marie

Paul Hallers Dialektstück „Marie und Robert“ aus dem Jahr 1916 ist die einzige naturalistische Tragödie in Mundart – und „die stärkste Liebesgeschichte der Schweizer Dramatik“, wie Schriftsteller Hansjörg Schneider schreibt.

Das Stück spielt auf engstem Raum: in der Stube von Frau Schödler, Mutter von Robert. Der verarmte Fabrikarbeiter und seine einstige Jugendliebe Marie, die einen reichen Wirt geheiratet hat, können nicht voneinander lassen und nicht zueinander kommen. Vor dem Hintergrund der bedrückenden wirtschaftlichen Situation und der Arbeiteraufstände zu Beginn des 20. Jahrhunderts, nimmt die tragische Geschichte einer unglücklichen Liebe ihren unausweichlichen Lauf: grosse Leidenschaft, tiefe Verzweiflung und Zukunftsangst führen die Protagonisten an den Rand ihrer nervlichen Anspannung. Die Sprache und die daraus entstehende Wucht der Bilder sind von einer solchen Schönheit, dass sie uns auch heute noch überwältigen. „Es ist die Geschichte einer starken, ja wilden Frau, die um die Liebe eines ängstlichen, in der Moral verhafteten Mannes kämpft. Tragischerweise verliert sie den Kampf. Dies ist die Tragödie von Hallers Leben.“ (Hansjörg Schneider)

Theater Marie inszeniert die Geschichte mit einem starken Ensemble auf einem weissen Container als Bühne im Stadtmuseum Aarau. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten sie einen intimen Einblick in ein tragisches Geschehen.

Mit: Barbara Heynen, Andri Schenardi, Suly Röthlisberger und Michael Wolf.
Regie: Olivier Keller.
Szenografie: Erik Noorlander.
Dramaturgie: Patric Bachmann.
Vermittlung: Rebecca Etter.
Ton: Daniel Steiner.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Aarau.

Hinweise zum Spielort

Aufführungen im Stadtmuseum Aarau.

ab
16

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
Schweizerdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Di 2. Mai 20:15 Premiere
Mi 3. Mai 20:15
Do 4. Mai 20:15
Mi 10. Mai 20:15
Do 11. Mai 20:15
Fr 12. Mai 20:15
> www.theatermarie.ch