Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

nach dem Buch von Elisabeth Tova Bailey

FRADS

Bild: David Haneke

Eine junge Frau leidet an einer viralen Krankheit und liegt nahezu bewegungslos in ihrem Bett. Als sie von einer Bekannten einen Veilchentopf geschenkt bekommt, in dem eine Waldschnecke lebt, führt die Begegnung mit diesem unscheinbaren Lebewesen zu einer schonungslosen, lustvollen und überraschenden Auseinandersetzung mit dem Leben von Menschen und Mollusken. Was geschieht, wenn sich unser vertrautes Dasein auf einen Schlag grundlegend verändert? Und welchen Zugang zu unserer Existenz können wir durch die Begegnung mit einem uns völlig fremden Wesen finden? Diesen Fragen geht die Gruppe FRADS in ihrer Inszenierung nach, für die der autobiografische Text „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ als Inspirationsquelle dient. In einem poetischen Kammerspiel zwischen Schauspiel und Bewegungstheater zeigen Ruth Huber und Cornelia Hanselmann die besondere (Über-) Lebensgemeinschaft einer schwerkranken Frau und eines winzigen Weichtiers.

MIT: Cornelia Hanselmann, Ruth Huber.
Regie: Irene Schaltegger.
Musik: Christoph Scherbaum.
Video: David Haneke.
Technik: Maria Liechti.
Produktionsleitung: Cristina Achermann.
Koproduktion: FRADS & Theater Tuchlaube Aarau.

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
70 min
Hochdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Mi 25. April 20:15 Premiere
Fr 27. April 20:15 $ "Give as much as you can"
Sa 28. April 20:15
> www.frads.ch