eingerockt und ausgesungen

Ein fernes Lied aus Zwinglis Kindheit

Jürg Kienberger

Bild: Claudia Carigiet

Ende des 15. Jahrhunderts ist die Zeit epochaler Umbrüche. In diese Wirren hinein wird 1484 ein Junge geboren, der Geschichte schreiben soll: Huldrych Zwingli. Wie können wir uns den kleinen Huldrych vorstellen, vierjährig oder sechsjährig? Wie wuchs er in Wildhaus auf, als Kind mit sieben Geschwistern, das später als Reformator die Kirche und den Staat aus den Angeln hob? Welchen Keim zu seiner späteren Berufung legte das Pfarrhaus seines Götti in Weesen, in das er 1498 aus dem Toggenburg kam, um zur Schule zu gehen? Schauspieler und Musiker Jürg Kienberger versetzt sich in die Wahrnehmung und Welt des musikbegeisterten Zwingli und zeichnet in einer fiktiven Biografie seinen anfangs widerwillig beschrittenen Weg zur religiösen und politischen Führungspersönlichkeit nach.

„Unter der verspielten Oberfläche liegt Hintersinn und eine Sternstunde der Musik.“ (Neue Zürcher Zeitung)

Spiel & Musik: Jürg Kienberger.
Regie, Bühne & Kostüm: Claudia Carigiet.
Dramaturgie: Inga Schonlau.
Produktion in Zusammenarbeit mit dem Theater Neumarkt, Zürich im Rahmen von ZHREFORMATION.CH.

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
60 min
Hocheutsch, Schweizerdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Mi 3. April 20:15
Fr 5. April 20:15

In Kooperation mit der Stadtkirche Aarau