Lenz

von Georg Büchner

Bild: Leonard Krättli

Ein Mann irrt einsam durch die Wälder. Bei einer Pfarrersfamilie kann er unterkommen und hofft, im Glauben seinen Frieden zu finden. Doch seine verwirrte Gemütslage, die Konfrontation mit dem Tod, seine Bewusstseinsstörungen und Angstzustände werfen ihn immer wieder aus der Bahn. Und immer wieder überwältigt ihn die Natur.

„Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehn konnte.“

Die Erzählung „Lenz“, zwei Jahre nach Georg Büchners frühem Tod veröffentlicht, zählt mit ihrer brillanten Sprachkraft zu den wichtigsten und schönsten Erzählungen der deutschen Literatur. Der Regisseur Nils Torpus und die Schauspielerin Mona Petri stellen in ihrer theatralischen Annäherung das gesprochene Wort ins Zentrum und erzählen die Geschichte der Hauptfigur Lenz als permanenten und pulsierenden Ausnahmezustand.

„Mona Petri macht das grossartig.“ (Tages-Anzeiger)

Spiel: Mona Petri.
Regie: Nils Torpus.
Lichtdesign: Roger Stieger.
Produktionsleitung: Ramun Bemetta.

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
80 min
Hochdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Sa 17. Nov 20:15
Di 20. Nov 20:15
Mi 21. Nov 20:15
Fr 23. Nov 20:15 $ "Give as much as you can"

Schulvorstellungen

Di 20. Nov 20:15
Mi 21. Nov 20:15