Animeo & Humania

Über die Versuchung des Andersartigen

Theater Marie

Bild: Andreas Zimmermann

Wie sieht ein Flirt zwischen Mensch und animierter Figur aus? Schauspielerin und animiertes Wesen umgarnen sich und verfallen der Versuchung des Andersartigen, dem Wunsch, sein Gegenüber für das Eigene zu gewinnen. Der Live-Moment des Theaterabends begibt sich in einen Flirt mit dem Animationsfilm. Humania, die Filmstimme von Animeo, verguckt sich in den animierten Mitstreiter auf der Leinwand. Animeo und Humania bedienen sich ihrer literarischen Vorreiter Romeo und Julia. Anhand der Geschichte dieser beispiellosen Liebesexplosion kommen sich die Helden des Abends näher. Ob aus dem Flirt eine handfeste und leidenschaftliche Liaison wird?

Für "Animeo & Humania“ arbeitete Theater Marie mit Fantoche zusammen, dem Festival für Animationsfilm. Gemeinsam stellten sie sich der Herausforderung, die beiden Genres Theater und Animation zu verbinden. Theater kommt nicht ohne das Hier und Jetzt aus, ohne physische Präsenz der Schauspieler in Echtzeit. Animation dagegen ist ein enorm langsamer Prozess, der im Studio unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet und erst nach vielen aufwändigen Bearbeitungen zum fertigen Film für das Kinopublikum wird. Die Zusammenarbeit zwischen Fantoche und Theater Marie macht unter anderem gerade diese Diskrepanz der beiden Kulturpraktiken sichtbar.

Von und mit: Lina Hoppe, Rebecca Etter, François Chalet, Michael Flückiger, Daniel Steiner, Andreas Bächli, Patric Bachmann, Olivier Keller.
Koproduktion: Theater Marie & Fantoche, Internationales Festival für Animationsfilm Baden.

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
60 min
Hochdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Mi 12. Dez 20:15 $ "Give as much as you can"
Fr 14. Dez 20:15
> www.theatermarie.ch