Werther, warum?

Solo nach Johann Wolfgang von Goethe

Theater Reutlingen Die Tonne

Bild: Karen Schultze

Ein unsterblicher Text aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Der bekannte Briefroman über die fast wahnsinnige Liebe Werthers zu Lotte wird hier aus Sicht von Werthers gutem Freund Wilhelm erzählt. Er ist durch die Korrespondenz direkt ins Geschehen involviert und fühlt sich gefordert: Wegen seiner Liebe, die er nicht hätte leben dürfen, ist Werther kürzlich freiwillig aus dieser Welt geschieden. Warum musste die bezaubernde, seelenverwandte Lotte auch ausgerechnet einem anderen versprochen sein? Und warum konnte es Werther trotz aller Bemühungen nicht gelingen, sich von dieser Liebe loszusagen?
Wilhelm gräbt nun in den unzähligen Briefen, die er von seinem Freund empfangen hat – dem einzigen, was ihm von Werther geblieben ist: Hätte er sie nur genauer lesen müssen? Wäre der
Freund zu retten gewesen? Während sich Wilhelm mit Fragen seiner möglichen Mitschuld quält, steigt er immer tiefer in Werthers Geschichte ein.

„Die wirklich grossen Momente erlebt man als Zuschauer, wenn aus Wilhelm selbst der Sturm und Drang, das überbordende Gefühl, kurzum: das leben spricht. (...) David Liske gelingt es im Stück aufzuzeigen, was Theater ganz wesentlich ausmacht: Aneignung durch Einfühlung.“ (Reutlinger General-Anzeiger)

Spiel: David Liske.
Regie & Ausstattung: Lothar Maninger.
Textfassung: Karen Schultze.
Technik: Boris Gonzalez.

Preise

35.- / 30.- / 20.- / 5.-
70 min
Hochdeutsch

Öffentliche Aufführungen

Mi 6. März 20:15
Fr 8. März 20:15

Schulvorstellungen

Do 7. März 14:00
> www.theater-reutlingen.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Aarau