Jenseits von Gut und Böse

Ein Stück für zwei Schauspieler und drei Puppen

Kopp/Nauer/Vittinghoff

Gunther ist Pfarrer in einer kleinen Landgemeinde. Er hat eine Oase der christlichen Nächstenliebe eingerichtet, in die regelmässig Straffällige zur Wiedereingliederung geschickt werden. Gunther versucht, seine Schützlinge – Trinker und Kleinkriminelle – in ein geordnetes Leben zurück zu helfen. In diesem Asyl verlorener Seelen findet sich als Neuzugang Björn ein. In der Konfrontation mit dem überzeugten Neonazi zeigt sich, dass Gunthers unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen eine dunkle Seite hat, die an Besessenheit und Irrsinn grenzt.
Ein humorvoller und abgründiger Abend über den Zusammenprall von Lebens- und Glaubenskonzepten und den Versuch, sie miteinander zu verbinden. Kopp/Nauer/Vittinghoff arbeiten mit verschiedenen Theaterstilen und -formen. Die eigentliche Geschichte wird zwar chronologisch erzählt, allerdings in verschiedenen Stilen präsentiert: Sprechtheater, Puppentheater, „trashige“ Elemente und Videoausschnitte verknüpft das Trio virtuos zu einer einzigartigen Bühnensprache.

Die Inszenierung wurde inspiriert durch das Buch „Jenseits von Gut und Böse“ von Michael Schmidt-Salomon und den dänischen Kinofilm „Adams Äpfel“.

Am Mittwoch, 20. Februar 2013 findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch mit Christian Bader, Pfarrer der Stadtkirche Aarau, statt.

„,Jenseits von Gut und Böse’ ist weit mehr als eine gelungene Filmadaption. Kopp/ Nauer/Vittinghoff treten lustvoll auf die moralischen Hühneraugen unserer Zeit. Dabei ist es nicht ihre Absicht das Publikum zu belehren oder zu beschuldigen, sondern, und das ist die große Freude an diesem Abend, zu unterhalten. Eine Parabel über die Unmöglichkeit eines guten und allzu
gerechten Lebens.“ (Kaa Linder, DRS 2) „Ein ganz grosser Wurf!“ (Nicolette Kretz, Der Bund)

Mit: Armin Kopp, Philippe Nauer.
Idee, Konzept & Text: Armin Kopp, Philippe Nauer, Dirk Vittinghoff.
Regie: Dirk Vittinghoff.
Puppen: Priska Praxmarer.
Puppencoaching: Dorothee Metz.

Koproduktion Schlachthaus Theater Bern.

Preise

30.- / 25.- / 20.- / 5.-

Öffentliche Aufführungen

Mi 20. Feb 20:15 anschliessend Publikumsgespräch
Fr 22. Feb 20:15
Sa 23. Feb 20:15
> www.knpv.ch