KISSKILL

Secondo Festival - Wettbewerb

MAXIM Theater Zürich

In einer Nacht- und Nebelaktion stürmen zwei Frauen einen Radiosender und nehmen die Moderatorin einer Frauen-Sendung als Geisel. Die Aktion ausgelöst hat der gewaltsame Tod ihrer Freundin Maloba. Nun rufen sie alle Frauen dazu auf, in den Sender zu kommen, für ihre Rechte einzustehen und gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau zu protestieren. Kontroverse Haltungen und unterschiedliche Lebensentwürfe treffen aufeinander. Ein Miteinander scheint unmöglich, zu unterschiedlich sind die Erwartungen.
In KISSKILL stellt sich das Ensemble Fragen zur Emanzipation, zur Rolle der Frau, aber auch zu Macht und Gewalt. Der Abend thematisiert die Sehnsucht nach einem Ausstieg aus der Diskriminierung und den Drang nach Selbstbestimmung und die Verwirrung der Werte. Wie bei den MAXIM Produktionen üblich, entwickelte sich das Stück während der Probe und es ist von der Mitarbeit der Spielerinnen und ihren Erfahrungen geprägt. Die Geschichte verläuft kontrovers, drastisch, düster, gelegentlich aber auch komisch, ist politisch unkorrekt überhöht und vor allem leidenschaftlich und kraftvoll. Sie ist fiktiv, aber weist als Folge des grossen Improvisationsanteils im Probenprozess einen hohen Grad an verdichteter Authentizität auf.
„Wenn die Figuren auf der Bühne ihre Lebensgeschichten erzählen ... so tun sie dies mit einer derartigen Intensität, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft. Dabei fragt man sich stets, wie viel vom Erzählten die entsprechenden Darstellerinnen wohl selbst erlebt haben. Und wenn nicht sie es waren – waren es dann wohl Schwestern, Cousinen, Freundinnen?“ (Neue Zürcher Zeitung)

Mit: Alejandra Cardona, Ana Xandry, Gabriele Mengel, Katia Franco Hofacker, Marileide Oliveira, Milena Petrovic, Susan Wohlgemuth.
Special Guest: Carine Kapinga Mpongo Grab.
Regie: Jasmine Hoch.
Dramaturgie: Beat Schläpfer.
Technik: Martin Rüegg.
Produktionsleitung: Claudia Flütsch.

Preise

22.- / 15.- / 5.-

Öffentliche Aufführungen

Fr 14. März 19:30

Materialien

Grusswort von Jolanda Urech > www.maximtheater.ch