What we can build together

Ein Tanztheaterprojekt mit Menschen aus Eritrea und anderen Ländern

Secondo Festival - Wettbewerb

Szenart – Gruppe für freies Theaterschaffen Aarau

Die eritreische Community ist in der Region präsent. Nach einer meist entbehrungsreichen Odyssee versuchen sie, in einer neuen Heimat Fuss zu fassen – nicht zuletzt, um frei zu sein. Freiheit – von diesem grossen Wort kennen die Eritreer viele Facetten. Wo ist die Freiheit grösser? In der Schweiz oder in Eritrea? Liegt die Freiheit auf den Strassen von Asmara oder findet man sie im Bahnhof von Aarau? Bedeutet Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Und was heisst selbstbestimmt? Die Möglichkeit zu wählen? Sich zu entscheiden? Was? Wo? Entscheiden an der Urne? In der Liebe? Den Job frei wählen? Den Wohnort? Die Familie? Den Namen?
Und bedeutet Flucht eigentlich eine Reise in die Freiheit? Oder nur die Hoffnung auf Freiheit? Diese Fragen stellen sich, wenn die Spieler aus Eritrea sich mit Freiheit auseinandersetzen. Auf der Suche nach Antworten finden sie Geschichten, Symbole, Bilder und Bewegungen. Nicht alles lässt sich in Worte fassen, weder in Deutsch noch in Tigrinya. Wir, die Zuschauerinnen und Zuschauer, werden sie trotzdem verstehen.

Mit: Metkel, Seid Nur, Getachew, Solomon Tesfay, Tesfa Hiwet, Solomon Negash, u.a.
Regie: Jonas Egloff.
Co-Regie: Cornelia Hanselmann.
Regieassistenz: Andrea Tanner.
Szenografie: Helene Schläpfer, Katharina Meier.
Dramaturgie: Aron Yeshitila.
Übersetzung: Ghebremikael Tewolde.
Produktionsleitung: Deborah Imhof.

Preise

22.- / 15.- / 5.-

Öffentliche Aufführungen

Sa 15. März 19:00

Materialien

Grusswort von Jolanda Urech > www.szenart.ch